Kurzbericht: Antikriegstagsveranstaltung ohne Störungen abgelaufen!

Die Antikriegstagsveranstaltung, welche von der Polizei nur als Kundgebung zugelassen wurde, konnte am gestrigen Samstag ohne Störungen oder Zwischenfälle stattfinden. Ein ausführlicher Bericht über die Vorarbeit, den Rechtskampf und die Veranstaltung selbst folgt in Kürze.


1 Antwort zu “Kurzbericht: Antikriegstagsveranstaltung ohne Störungen abgelaufen!”


  1. 1 Dr_nat_Fake September 6, 2009 at 8:36 pm

    Die Kundgebung zum “nationalen Antikriegstag” wurde mit ca. 800 Teilnehmern erfolgreich abgehalten und das – entgegen allen Verleumdungen der Gegner und ihrer Lügenpresse – friedlich – Odin sei Dank bei bestem Wetter.

    Die Hauptantreiber imperialistischer Kriegsgefahr – die USA und Israel – wurden gennant und ein verlesener Redebeitrag eines Palästinensers rief die Greuel des jüngsten Gaza-Krieges in Erinnerung. Der Verweis auf die UN-Resolutionen zeigte, dass das Existenzrecht Israels nicht in Frage gestellt wurde aber die Juden und die internationale Staatengemeinschaft in der Pflicht stehen eine gerechte Lösung in Palästina für Araber und Juden zu schaffen.

    Sämtliche Redebeiträge waren interessant, nicht zu lang und blieben am Thema. Dazwischen gab es auflockernde musikalische Darbietungen mit nationalen und nachdenklich stimmenden Liedern. Der Redebeitrag eines bulgarischen Kameraden wies auf die derzeit enorme Kriegsgefahr durch einen potentiellen – und von Fachleuten befürchteten – israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen hin. Ohne “Anbiederung” an iranische Positionen – und damit muss mensch durchaus nicht konform gehen – gibt der Hinweis auf die geschätzt 300 Nuklearwaffen Israels zu Denken. Die Haltung der internationalen Staatengemeinschaft und insbesonders die “unkritische” und umfangreiche Unterstützung Israels durch die BRD-Politik und die BRD-Finanzhilfe wurden hinterfragt.

    Der Versammlungsleiter Christian Worch gab einen interessanten Überblick über den Rechtskampf zur Veranstaltung, der das unrechtmäßige Treiben der Polizeibehörde und der Gerichte klar herausstellte. Die im Weltnetz veröffentlichte Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichtes ist eine herbe “Klatsche” für die Etablierten, die in Dortmund – wen wunderts – derzeit auch dem Vorwurf eines gigantischen Wahlbetruges im Kommunalwahlkampf ausgesetzt sind.

    Das die Versammlung von einem Demonstrations-Umzug zur stationären Kundgebung durch neuerliche Polizeiauflagen “degradiert” wurde, konnten die Teilnehmer auf dem Versammlungsplatz, einem umzäunten und von der Polizei weiträumig abgeschirmten und bewachten Parkplatz, “hautnah” selbst erleben. Angesichts der frühen Anmeldung der nationalen Veranstaltung ist es eine Unverschämtheit und ein eklatanter Rechtsbruch, wenn kurz zuvor angemeldete Gegenveranstaltungen in der Stadt zugelassen werden, die Erstanmelder aber auf einen weit abseits gelegenen Parkplatz “abgeschoben” werden.

    Dafür “bedankte” sich der linke Mob mit umfangreichen Auseinandersetzungen mit der Polizei im Innenstadtbereich Dortmunds und versuchten jeweils bei Anmarsch und Abfahrt der nationalen Aktivisten gewaltsam in den Dortmunder Hauptbahnhof einzudringen. Gegen Mittag verhinderten dies umfangreiche Polizeieinsätze wobei der Vorsitzende der Dortmunder Grünen Krüger von auswärtigen Linksautonomen verprügelt und verletzt wurde. Gute Besserung – aber wer die Teufel einlädt, braucht sich über die Folgen weder zu wundern noch darf er klagen. Am Nachmittag waren Linksautonome in den Hauptbahnhof “eingesickert” und versuchten die abreisenden nationalen Kräfte anzugreifen. Starke Polizeikräfte gingen dazwischen und verhinderten letztlich, das die “Linken” in Notwehr zurückgedrängt worden wären.

    Der Abend schloss mit abflauender linker Randale und der “Gegen Nazis” Veranstaltung der Stadt Dortmund auf dem Friedensplatz. Der Höhepunkt war ab 22 Uhr das Konzert von Bob Geldorf, das wirklich gut war. Die Veranstaltung hatte aber ansonsten mit Bier und Bratwurst keinerlei politische Basis. Als Bob Geldorf – leider in Englisch – darauf hinwies “dass dort wo die etablierte Politik versagen würde politische Extreme sich neu bilden würden” müssen den anwesenden Vertretern der “etablierten” Politik eigentlich die Ohren geklingelt haben. “Natürlich” wurde der Hinweis von “Sir” Geldorf nicht übersetzt. Es war sogar daraufhin möglich unter den Anwesenden politische Gespräche mit Hinweis auf neue nationalsozialistische Ideen zu führen.

    Insgesamt – ein erfolgreicher Tag für die nationale Bewegung.

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