Grußworte eines Palästinensers zum Antikriegstag

Liebe Kampfgefährten für eine Welt freier Völker, in Frieden und Gerechtigkeit. Leider kann ich auf Grund der Repressionen der BRD und anderer selbsternannter Weltverbesser gegenüber freiheitlich und nationalistisch denkenden Menschen heute nicht persönlich zu euch sprechen. Ich möchte jedoch trotzdem, wenn auch nur indirekt, die folgenden Worte an euch richten:

Israel blockiert die Einfuhr eines Großteils der überlebenswichtigen Waren für die im Gaza-Streifen lebenden Palästinenser. Deshalb werden nun zur Überbrückung dieses Embargos, von den eingeschlossenen unterirdische Tunnel von Rafah bis nach Ägypten als Grenzüberbrückung gebaut.

Denn über die vier offiziellen vom israelischen Militär kontrollierten Warenübergänge kommen seit der Blockade 2007 wenn überhaupt nur noch die wichtigsten Lebensmittel. Seit dem Ende der letzten aktiven Kampfhandlungen wurde kein einziger Sack Zement, kein einziges Element Baustahl und auch keine anderen Baumaterialien durch die Grenzkontrollen gelassen. Aber auch PKW-Ersatzteile und Computer, sowie Kaffe und Tee wurden von den israelischen Beamten als verboten erklärt und werden zurückgehalten. Israels Regierung gibt für dieses Vorgehen Sicherheitsbedenken an, eine offizielle Liste, der für die Einfuhr gesperrten Güter, gibt es jedoch nicht. Wenn sich die internationale Gemeinschaft für die Zufuhr der von den Palästinensern benötigten Güter einsetzen würde, könnten die schwer umkämpften Tunnel wieder zugeschüttet werden.

Israel hat im Gaza-Krieg Frauen und Kinder mit weißen Flaggen in den Händen erschossen und menschliche Schutzschilde verwand, dass heißt, dass sie palästinensische Kinder dazu gezwungen haben vor ihren regulären Truppen herzulaufen um so die Palästinenser am Angreifen zu hindern. Israelische Soldaten steckten Wohnhäuser mit Phosphorbomben in Brand, schossen auf Krankenwagen und Sanitäter, verwüsteten Schulen, Fabriken und Felder ohne jegliche militärische Notwendigkeit und nahmen mutwillig Zivilisten in den Zielkreis ihres Fadenkreuzes. Erst jetzt, nach mehr als sechs Monaten Waffenstilstand im Gaza-Krieg melden sich Menschenrechtsschützer von Amnesty International mit ihrer Kritik am unmenschlichen Vorgehen der israelischen Armee zu Wort.

Die vom israelischen Militär verursachten Zerstörungen im Gazastreifen waren mutwillig und gezielt. Dies bestätigt auch das rücksichtslose Verhalten und die Art der Angriffe, sowie die hohe Zahl der zivilen Opfer. Es wurde von ihnen bei der Bekämpfung kein Unterschied zwischen militärischen und zivilen Einrichtungen und Zielen gemacht. Zudem verwendete Israel nach dem Völkerrecht verbotene uranangereicherte Waffen, welche besonders schwere Spätfolgen haben, da sie zur Degeneration und Verformung der DNA der betroffenen führen und somit in Zukunft unzählige nicht lebensfähige mutantenähnliche palästinensische Kinder das Licht der Welt erblicken werden. Genetischer Völkermord am palästinensischen Volk.

Die Israelis haben bewiesen, dass sie Meister der Zerstörung sind, Kriegstreiber erster Güteklasse, die immense Bedeutung von Ruhe und Frieden haben sie noch nicht verstanden. Zehntausende Tote und Verletzte, unzählige vertriebene Palästinenser, sowie ein völlig zerstörter Gazastreifen sind das bisherige Ergebnis des Nahostkonfliktes. Und abgesehen von dem wackeligen Waffenstilstand, keine Chance auf Frieden im Gazastreifen in Sicht, nur die Gewissheit, dass es auf kurz oder lang durch die immer noch aufs äußerste gereizte Stimmung zu neuen kriegerischen Handlungen welche Tot und Zerstörung zur Folge haben, kommen wird.

Vor den damaligen Angriffen hat die Besatzungsmacht Israel den Gazastreifen hermetisch abgeriegelt und somit das größte Gefängnis der Welt mit 1,5 Millionen Insassen geschaffen. Besonders die schon zu Beginn angedeutete Wirtschaftsblockade trifft die Bevölkerung des Gaza-Streifens hart, so sterben jährlich allein rund 140 Patienten am chronischen Mangel an Medikamenten und medizinischen Gerätschaften.

Heute nach der Fertigstellung der israelischen Apartheitsmauer, sowie der Annexion des Jordan-Tals und des Großraums Jerusalem, bleiben den Palästinensern nur noch 12 % des einstigen Staatsgebietes Palästina.

In den von Israel besetzten Gebieten Gaza und Westbank sind überall israelische Millitärstreifen. Überall Patrouillen von Jeeps und Mannschaftswagen die durch die Straßen rasen. An allen Ecken schwerbewaffnete Soldaten an den Kontrollpunkten, welche die inoffizielle Aufgabe haben die Palästinenser zu schikanieren und ihre Bewegungsfreiheit so weit wie nur irgend möglich einzuschränken. Ausgangs- und Straßensperren, sowie die Erklärung ganzer Landstriche zu militärischem Sperrgebiet erschweren meinen, ohnehin immer von Besatzern umringten Volksgenossen, unheimlich das Leben. Zudem versuchen immer wieder militante jüdische Siedler in die palästinensischen Dörfer einzudringen um deren Bewohner zu provozieren. Bäume werden gefällt, Häuser zerstört oder in Brand gesteckt.

Wer kann unter solchen Umständen Leben?

Der Weg zum Frieden, einem dauerhaften Frieden, kann nur jener sein, welcher auf Recht und Gerechtigkeit beruht. Dieser muss ganz klar für die Palästinenser das Recht auf Selbstbestimmung und ein souveränes palästinensisches Staatsgebiet beinhalten. Die Rückkehr der Vertriebenen zu ihrem einstigen Grund und Boden muss gewährleistet sein und auch die durch die Jahrzehnte des Krieges entstandenen Zerstörungen und Kriegsverbrechen müssen in ausreichendem Maße von den Israelis als anteilige Wiedergutmachung entschädigt werden. Ein solcher dauerhafter Frieden kann nur ohne Besatzung und Unterdrückung entstehen und nur durch die Umsetzung der UN-Resolutionen realisiert werden.

Es Lebe Palästina!Stoppt die deutsche Hilfe gegenüber den palästinensischen Unterdrückern aus Israel und deren Terrorherrschaft! Stoppt den US-raelischen Massenmord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern im Gaza! Freiheit für Palästina.

Lasst uns gemeinsam für den Frieden auf dieser Welt heute ein Zeichen setzen. Europäer und Araber vereint Gegen den gemeinsamen Feind!


2 Antworten zu “Grußworte eines Palästinensers zum Antikriegstag”


  1. 1 Antikriegstag in Dortmund - - Trackback on September 10, 2009 at 10:59 pm
  2. 2 » Trotz aller Schikanen: Erfolgreicher nationaler Antikriegstag in Dortmund Nationale Sozialisten Norderstedt Trackback on September 11, 2009 at 3:09 am
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