Etwa 265 Teilnehmer fanden sich am Abend des heutigen Freitags (3. September) oberhalb der Katharinentreppen in der Dortmunder Innenstadt ein, um an einer Kundgebung teilzunehmen. Neben mehreren Rednern – unter anderem Christian Worch und Gottfried Küssel – wurde dem Publikum der Auftritt eines Balladenspielers, sowie zweier Musikgruppen geboten.
Nachdem die für den morgigen Samstag geplante Demonstration gestern durch die Polizei verboten wurde, konnte die Kundgebung planmäßig stattfinden. Zwar war die Polizei mit einem Großaufgebot vertreten, was unter anderem den Lautsprecherwagen mit Sprengstoffspürhunden durchsuchte, sowie mit einem Helikopter die Lage aus der Luft betrachtete, jedoch kam es während der Veranstaltung zu keinen nennenswerten Vorfällen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch einen Dortmunder Aktivisten, der auf die Repressionen der vergangenen Tage einging, ohne aber auch die inhaltliche Ausrichtung der Kundgebung zu thematisieren. Wir, die nationale Bewegung, sind die einzige politische Kraft, die sich gegen die völkerfeindlichen Kriege, die überall auf der Welt geführt werden, ausspricht. Wo für Geld und Öl gemordet wird, ist es Pflicht, seine Stimme zu erheben und nicht schweigender Zuschauer zu sein.
Anschließend folgte Gottfried Küssel, der auf die systematische Entwaffnung der Bevölkerung einging, welche im Einklang mit dem amerikanischen Imperialismus firmiert. Völker, die nicht mehr in der Lage sind, Widerstand zu leisten, werden zur leichten Beute der Kriegstreiber, die ihren „One-World-Plan“ verfolgen, dem die Souveränität der Nationalstaaten im Wege steht.
Das musikalische Programm begann der bekannte Liedermacher Jan Peter, der die Versammlungsteilnehmer mit politischen Liedtexten zu unterhalten wusste. Hiernach folgten weitere Redner, unter anderem ein Aktivist aus Dortmund und zwei Grußworte von nationalen Aktivisten aus Tschechien und England.
Als nächste Musikgruppe folgte „Libertin“, die auch bereits bei zahlreichen Konzerten in der Region aufgetreten sind. Mit den bekannten Liedern wie dem „Antikriegstagslied“ oder „Mord in Stolberg“ konnte das Publikum überzeugt werden.
Zwischen den Liedern gab der freie Nationalist Christian Worch einen Überblick über den laufenden Antikriegstag-Rechtskampf und die laufende Klage gegen das Verbot unserer Demonstration. Wie bereits im Vorjahr versucht die Polizei, die Mobilisierung zu schwächen – doch auch in diesem Jahr wird das Bundesverfassungsgericht aller Voraussicht nach zu unseren Gunsten entscheiden. Beendet wurde die Rede mit einem Grußwort an den Dortmunder Polizeipräsidenten und dem Hinweis, dass er nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht nach 2006 und 2009 erneut eine Niederlage zu verzeichnen haben wird.
Weiterhin sprach erneut ein Dortmunder Aktivist, der gerade die jungen Versammlungsteilnehmer, die noch keinen direkten Kontakt zur nationalen Bewegung hatten, ansprach. Er wies auf Kontaktmöglichkeiten hin und informierte in einer kleinen Einleitung über Möglichkeiten, sich aktiv in die politische Arbeit einzubringen.
Die zweite Musikgruppe des Abends waren „Die bombastischen Drei“, welche mit bekannten Liedern das Publikum zu begeistern wussten. Offenkundig stießen die Stücke auf eine große Resonanz bei den Teilnehmern und um 21.30 Uhr, als die Kundgebung gemäß der Auflagen enden musste, wären viele mit Sicherheit noch geblieben.
Sowohl die Teilnehmerzahl als auch der Ablauf der Versammlung können rundum als positiv gewertet werden. Gerade Jugendliche, aber auch deutsche aller Altersschichten, die im Vorfeld durch die Werbung von der Veranstaltung erfahren hatten, konnten so Kontakt zur nationalen Bewegung herstellen. Von dem breit angekündigten Gegenprotest linksextremistischer Gruppen war wenig zu spüren – nicht zuletzt dank der einwandfrei funktionierenden Musikanlage wurde das Geschrei der wenigen Gegendemonstranten übertönt und die Veranstaltung konnte störungsfrei durchgeführt werden.
Ob der 6. nationale Antikriegstag, der für den 4. September geplant war, stattfinden kann, werden die Gerichte in Kürze entscheiden. Wir haben beim Bundesverfassungsgericht eine Klage eingericht und warten auf die Entscheidung. Sobald hierzu ein Urteil fällt, wird dies auf www.antikriegstag.org und im Liveticker unter http://ticker.antikriegstag.org , sowie im Rundbrief bekannt gegeben, welchen Ihr hier abonnieren könnt.
Schaut regelmäßig vorbei, um auf dem aktuellsten Stand zu sein!


Super einfach nur super immer weiter so !!!!!!!!!!
Beste grüsse aus Ahlen